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22.03.2026 – HFC unterliegt in Neusalza: Effizienz macht den Unterschied

Der Hoyerswerdaer FC musste am Sonntag eine am Ende deutliche 0:3-Niederlage beim FSV Neusalza-Spremberg hinnehmen. Während der HFC spielerisch lange Zeit ebenbürtig war, gaben die mangelnde Chancenverwertung und eine schwache Phase nach der Pause den Ausschlag zugunsten der Gastgeber.

Starke erste Hälfte ohne Belohnung

Dabei sah es im ersten Durchgang keineswegs nach einer klaren Niederlage aus. Der HFC zeigte eine insgesamt gute Vorstellung und stand defensiv – bis auf eine Doppelchance der Hausherren (32.) – äußerst sicher. Einziges Manko: Der fehlende Ertrag. In der 29. Minute verhinderte die Latte bei einem Abschluss von Alex Seibt die Führung, nachdem Gierth die Aktion mit einem starken Pass in die Tiefe eingeleitet hatte. Weitere Möglichkeiten durch Sebastian Müller (22., 34.) fehlte die letzte Überzeugung, und auch das Duo Seibt/Breuning vergab in der 34. Minute kläglich im Doppelpack. Momente, in denen der HFC das Spiel in die eigene Richtung hätte lenken müssen.

Zehn Minuten entscheiden die Partie

Nach dem Seitenwechsel agierte Hoyerswerda plötzlich zu passiv, ließ das Spiel gegen den Ball vermissen und leistete sich zu viele Fehler im Aufbau. Dennoch bedurfte es einer Fehlentscheidung, um den Bann zu brechen: Ein klares Foulspiel an Silvio Liebe (56.) wurde vom Schiedsrichter nicht geahndet – den daraus resultierenden Weg zum Tor nutzte Neusalzas Torjäger Marius Riedel eiskalt zum 1:0.
Dieser Treffer wirkte wie ein Wirkungstreffer. Neusalza nutzte die Unzulänglichkeiten in der HFC-Abwehr nun gnadenlos aus. Ein Einwurf (59.) und ein Angriff über die rechte Seite (65.) schraubten das Ergebnis innerhalb von nur zehn Minuten auf 3:0 hoch. In der Schlussphase versuchte Alex Seibt zwar noch einmal, Ergebniskosmetik zu betreiben (80., 85.), blieb jedoch glücklos.

Fazit: Konstante Inkonstanz

Am Ende bleibt die Erkenntnis: Der HFC bleibt „konstant inkonstant“. Einer guten ersten Halbzeit folgte ein unerklärlicher Leistungsabfall nach der Pause. Der große Unterschied an diesem Nachmittag war schlichtweg die Abgeklärtheit vor dem Gehäuse, die den Gästen komplett abging.

Tore: Riedel, Marius 1:0 (56′); Rudolph, Louis 2:0 (59′); Riedel, Marius 3:0 (65′)